Ängste besiegen: wingwave® gegen Flugangst

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Die wingave®-Methode eignet sich nicht nur im Einsatz gegen Prüfungsangst oder Auftrittsangst. Sie wirkt auch bei Angst vor dem Zahnarzt, bei Flugangst oder Spinnenangst.

Wichtig: Im Coachingbereich setze ich wingwave® nur ein, wenn ein Mensch ansonsten psychisch stabil ist. Wenn Sie also alles im Leben ganz normal und angstfrei machen, aber Angst davor haben, in ein Flugzeug zu steigen, dann kommt ein Coaching mit wingwave für Sie in Frage. Bei generalisierten Ängsten oder „richtigen“ Traumata muss selbstverständlich eine Therapie aufgesucht werden.

Was wingwave® ist und wie es funktioniert, erkläre ich hier.

Ein Beispiel möchte ich erzählen zum Thema Flugangst:

Eine Coachee kam zu mir und berichtete, dass sie sich seit einigen Jahren nicht mehr traue, in ein Flugzeug zu steigen. Sie kam aus Polen und erzählte, dass sie zu Zeiten der UdSSR in den klapprigsten Maschinen – völlig angstfrei – mitgeflogen sei. Nun würde sie jedoch vor lauter Angst in den Bus steigen. Sie nahm sehr große Mühen auf sich, um das Fliegen zu vermeiden: die Fahrt bis zu ihrer Heimatstadt dauerte nämlich 15 Stunden.

Sie hatte von wingwave® gehört und bat mich darum, einmal auszuprobieren, ob man “da nicht mit dieser komischen Methode eine Verbesserung erreichen könne”.

Zunächst schauten wir, welche negativen Ereignisse oder Vorstellungen sie mit dem Fliegen verband und kamen auf zwei konkrete Dinge:

  1. Sie hatte vor einigen Jahren einen Film gesehen, der sie emotional sehr berührt hatte. Er handelte von einem Flugzeugabsturz und insbesondere davon, wie die wenigen Überlebenden – im Dschungel oder in den Bergen (so genau weiß ich es nicht mehr) – zurechtkamen. Dabei ging es unter Anderem auch um ein kleines Kind. Mit dem O-Ring-Test oder Myostatiktest konnte ich feststellen, dass sie beim Gedanken an die Überlebenden und vor allem an das Kind aus dem Film emotional reagierte. Dass es sie also immer noch betraf – obwohl es ja nur ein Film war.
  2. Das zweite Ereignis, an das sie sich gut erinnerte – und da ist sie sicherlich nicht alleine auf der Welt – war die Erinnerung an die Terroranschläge vom 11. September 2001. Das Eindringen der Flugzeuge in die beiden Hochhäuser des World Trade Centers in New York hatte sie emotional stark bewegt. Diese Bilder und alles, was an diesem Tag passierte, waren für viele Menschen ein traumatisierendes Erlebnis – auch für solche, die das Glück hatten, nicht unmittelbar betroffen zu sein.

Anschließend konnten wir mithilfe des Myostatiktests die Bilder und einzelnen Komponenten herausfinden, die emotional besonders schwierig für sie waren. Diese haben wir dann sukzessive mit den wingwave®-Winke-Sets und den Rechts-links-Augenbewegungen bewunken.

Das besondere an wingwave® (und EMDR) ist, dass vorwiegend Einzelerinnerungen bewunken werden und nicht unbedingt die gesamte Erinnerung an ein Ereignis. Wir haben also einzelne Erinnerungen bewunken und danach erneut den Myostatiktest durchgeführt. Der Finger der Coachee sagte hinterher, dass sie jetzt mit den emotional schwierigen Erinnerungen und Bildern gut umgehen kann.

Die spannende Frage, die sich nun stellte war: „Was passiert, wenn sie wieder nach Polen reisen muss?“

Das Interessante und für mich Fantastische ist: Sie hat nie mehr ungewollt den Bus benutzt. Nach nur einer einzigen Sitzung fliegt sie heute vollkommen angstfrei in ihre Heimat.

Leiden Sie auch unter Flugangst oder anderen Ängsten, die Ihnen in Alltagssituationen das Leben schwer machen? Möchten Sie wissen, wie Sie sich mit wingwave® sogar selbst coachen können? Sprechen Sie mich an – ich berate Sie gerne.

Bildquelle: © m.mphoto / Fotolia.de

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